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Großeltern und WeihnachtenGroßeltern geben zwar meist mehr Geld für Geschenke aus als Eltern, doch das Besorgen der Weihnachtgeschenke für den Enkel ist für sie besonders schwierig. Zum einen wohnen sie oft nicht im gleichen Wohnumfeld und wissen nicht, was das Kind wirklich braucht. Zum anderen haben sie direkte Konkurrenz. Ein Enkelkind hat laut Genetik zwei Omas und zwei Opas, in Patchworkfamilien können "es auch mehr sein". Wer darf jetzt welchen Wunsch erfüllen? Da kann es doch tatsächlich passieren, dass die einen Großeltern dem Kind die Holzeisenbahn schenken, lange bevor es in der Lage ist, die Schienen zusammen zu stecken. Hauptsache sie sind damit schneller, als die "Gegengroßeltern". Leider denken sie nicht an die Enttäuschung des Kindes, das durch ein zu früh geschenktes Spielzeug überfordert ist und es möglicherweise frustriert in die Ecke wirft. Aber was sollen Opa und Oma machen? Wenn sie vernünftig sind und warten bis die Fähigkeiten des Enkelkindes reif für ein bestimmtes Spielzeug sind, ist es längst im Besitz desselben. Ein Großvater sagte einmal: "Ich will nicht immer der Vernünftigere sein und meinem Enkelkind nur Kleidung schenken. Ich will, dass es sich über mein Geschenk richtig freut, auch wenn ich weiß, dass der von ihm gewünschte Gegenstand eigentlich Schrott ist!" Ein Ausweg aus der Misere? Konkurrenzlos sind persönliche Beziehungen und die Qualität der miteinander verbrachten Zeit. Nicht der Ball allein ist wichtig, sondern die Person, die mit dem Kind auch Ball spielt. Nicht der Kaufladen allein ist wichtig, sondern auch die Person, die sich Zeit nimmt und stundenlang einkauft. Nicht das Bilderbuch allein ist wichtig, sondern auch die Person, die sich die Zeit nimmt und das Buch vorliest, wenn gewünscht auch mehrmals hintereinander. So gilt: Nicht nur einfach einen Wunsch erfüllen, genau hinschauen was das Kind in der jetzigen Entwicklungsphase wirklich braucht. Eltern können einen Wunschzettel für oder mit ihrem Kind erstellen und die Schenkenden können sich daraus etwas aussuchen. Effektiv ist es auch, wenn sich alle absprechen und ein Geschenk finden, das "ausbaufähig" ist. Jeder kann sich dann seinem Geldbeutel entsprechend beteiligen oder es kann gemeinsam ein teureres Geschenk eingekauft werden. Der nächste Schritt wäre dann, sich über vergleichbares Spielzeug informieren und ein entsprechend qualitativ hochwertiges Produkt besorgen. Das Wichtigste bei allem jedoch ist: mitspielen... mitspielen... mitspielen!!! Wir bitten bei Veröffentlichung um Benachrichtigung und um Zusendung eines Belegexemplars. |
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zum Seitenanfang | Text erstellt am 28.10.2008 |
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