Kreatives Gestalten mit Farben
Kreativität ist kein Zufall, sondern ein Abenteuer, das mit dem richtigen Werkzeug beginnt! Doch welches Material ist für welches Alter geeignet?
Hier ist ein kleiner Guide durch den Farbdschungel:
Ab 1 Jahr:
In diesem Alter ist Malen eine „Ganzkörpererfahrung“. Malen mit Fingerfarben sind nun perfekt!
Hier geht es um Sensorik – wie fühlt sich die Farbe, der Untergrund usw. beim malen an? Experimente mit Schwämmchen, Spachtel oder verschiedenen Pinseln erweitern die Erfahrung mit flüssiger Farbe.
Ab 2 Jahren:
Kraftdosierung ist das Thema – Wachsmalblöcke sind hier ideal! Mit der flachen Seite lässt sich hervorragen flächig malen, mit der Kante erste „Zeichnungen“ anfertigen. Tropfenförmige Wachsmalkreiden sind nicht empfehlenswert, da dadurch die falsche Stifthaltung eingeübt wird und somit später wieder mühsam im Grundschulalter neu eingelernt werden muss.
Ab 3 Jahren:
Ab jetzt macht die Feinmotorik Riesensprünge, die ersten Kopffüßler und Kreise entstehen.
Dicke Holzstifte mit bruchsicheren Minen und Wachsmalstifte sind jetzt genau richtig. Auch Straßenmalkreiden sind jetzt interessant!
Ab 4 -5 Jahren:
Dreieckige Holzstifte in intensiven, leuchtenden Farben regen die Kinder zum Malen und Zeichnen an.
Für kräftige Linien und deckende Flächen kommen nun Fasermaler mit ins Spiel.
Auch ein Wasserfarbkasten mit großen Farbtabletten ist jetzt eine gute Anschaffung! Später erweitern Wasserfarbkästen mit kleineren Farbtabletten die Farbpalette. So können verschiedene Maltechniken wie deckendes Malen, lasierendes Malen und Mischtechniken ausprobiert werden. Farben und Deckweiß sollten einzeln nachgekauft werden können.
Ab ca. 8 Jahren:
Acrylfarben auf Wasserbasis bringen hier mit der deckenden, cremigen Farbe eine neue Art der Gestaltung hervor. Wer möchte, kann diese übrigens sehr gut mit ökologischem Glitzer kombinieren!
Ab ca. 10 Jahren:
Aquarellfarben sind anspruchsvoll und setzen Vorerfahrung mit Wasserfarben voraus. Eine gute Qualität der Farben ist hier für die natürliche Transparenz und Lichtechtheit besonders wichtig.
