Seit mehr als sechs Jahrzehnten

Seit mehr als sechs Jahrzehnten

Es begann um den Jahreswechsel 1954/55, als das Ulmer Museum die Ausstellung „Gutes Spielzeug“ zeigte. Dabei stand das „Schöne“, also das Design im Vordergrund.

Die Gestaltung und Konzeption der Ausstellung hatte die Abteilung Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung in Ulm unter Leitung von Otl Aicher übernommen. Die HfG gilt noch heute als die international bedeutendste Design-Hochschule nach dem Bauhaus.

Parallel zu dieser Ausstellung, die in Folge als Wanderausstellung in vielen Ländern gezeigt wurde, begann der ehrenamtlich arbeitende Ausschuss damit, Spielzeug in Familien und Kindergruppen auszuprobieren und die den Kriterien eines guten und schönen Spielzeugs gerecht werdenden Spielsachen mit einem Siegel zu kennzeichnen.

Unter Mitwirkung von Max Bill wurde aus diesem Anlass das orangefarbene Siegel mit dem weißen Punkt ebenfalls in der HFG in Ulm kreiert.

In den spiel gut Bewertungskriterien wird dem Design daher nach wie vor große Bedeutung beigemessen: Spielzeug entwickelt das kindliche Empfinden für ästhetische Formen, harmonische Farben und schöne Gestaltung. Spielzeug in vereinfachter Form lässt Kinder das Wesentliche erkennen. Ein Spielzeug mit gutem Design erklärt sich in seiner Funktion von selbst.

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